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Donnerstag, März 02, 2017


"Only you know who you were born to be, and you need to be free to be that person."  - Ruby Rose
Salut, tout le monde und willkommen zu einem neuen (endlich!) Blogbeitrag. Vorab möchte ich mich aufrichtig entschuldigen, dass seit ungefähr drei Wochen nichts erschienen ist. Das lag zum einen, dass ich nicht wusste, worüber ich schreiben soll, da mir die Themen ausgegangen sind. (Klar, wenn man keinen festen Content hat 😅) Zum anderen hatte ich viel um die Ohren wegen der Schule, ich musste und muss noch immer Tests, Schularbeiten schreiben if you know what I mean. Deswegen habe ich beschlossen, dass ich Uploadtage festlege, worüber ich sehr lange grübeln musste, weil ich immer busy sein werde. Selbst wenn ich mich mindestens zehn Minuten hinsetze und Blogbeiträge vorbereite, schaffe ich es nicht, meine Zeit auch für die Schule investieren zu sollen. Und weil gestern ein neues Kapitel im Jahr begonnen hat, wollte ich an der #wirsindtraumfaenger Challenge, die von Annika Bühnemann ins Leben gerufen wurde, teilnehmen. Doch ich dachte mir, ich lasse es gut sein, weil ich mich sonst dermaßen stressen würde. Und außerdem ging es mir in letzter Zeit nicht so toll, auch meine Psyche leidet. Nichtsdestotrotz bin ich bereit, euch etwas mitteilen zu dürfen. Beziehungsweise will ich das auch. Ich habe keine Ahnung, wie ich anfangen soll und wie lang der Beitrag sein wird, aber ich hoffe ihr haltet es bis zum Schluss durch. Bevor ich loslege, holt euch eine warme Tasse Tee oder Kaffee und macht es euch gemütlich. Und jetzt viel Spaß beim Lesen! ☕️🍪


Wie der Titel des Thumbnails schon sagt, wird um mein Coming Out gehen. Okay, viele würden sich denken: "Okay, was ist das?". Ein Coming Out oder "sich outen" ist nichts Anderes als wenn eine Person gesteht, dass sie eine andere sexuelle Orientierung hat und sich nicht akzeptieren kann, da sie Angst vor den Reaktionen ihrer Mitmenschen hat. Sowohl Familie, als auch Freunde.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ja, ich bin asexuell! Nein, ich habe keine Lust, mich zu verstecken!  

Es hat irgendwie von klein auf angefangen, als ich Jungs schon immer verabscheut habe. I mean, of course. Man ist gerade dabei, sich zu reifen und die Pubertät zu erreichen. Danach fängt man an, sich zu verlieben, zu lästern und was weiß ich, was mir alles in den Sinn kommt. Ich dachte mir, wie gesagt, dass es normal sei, keine Interessen für das eine oder andere Geschlecht zu zeigen. Während alle meine Freunde vergeben sind und eine wunderschöne Zeit mit ihren Mr. und Mrs. Rights verbringen, kann ich mich zwar für sie freuen (ja logisch) aber manchmal nervt mich das ständige Rumknutschen in der Öffentlichkeit! Allgemein kann ich von mir behaupten, dass ich mich überhaupt wie ein kleines Kind ekle, wenn wir beispielsweise die Biologiestunden nehmen, wo nur über Verhütungen, Sexualität etc. gesprochen wird. Es kommt nicht nur der Ekel hoch, sondern auch der Hass oder Wut. Ich kann mich an letztes Jahr erinnern, wie ich in Theater mit ein paar "Mitschauspielern" genau darüber diskutiert habe. Ich kann es verstehen, dass man andere Meinungen hat und es mehr oder weniger dasselbe ist, aber irgendwie sind es zwei unterschiedliche Aspekte, Situationen..mir fällt kein richtiges Wort dazu ein. 😅

Der Unterschied besteht darin, dass das Nichtverliebtsein eine kurze Weile dauern kann, bis man eine rosarote Brille auf dem Kopf trägt, während die Asexualität eine Orientierung beschriebt, in der man sich von keinem Geschlecht angezogen fühlt. Wer weiß? Vielleicht treffen die Betroffenen eines Tages den bomben Typen oder die Frau ihrer Träume. Zeiten ändern sich und somit auch Dinge und wir. Aber irgendwie kann ich nicht einmal richtig lieben. Und das ist der Grund, warum ich meine Zukunft nicht mit einem Mr. Right teilen kann, in einer gemeinsamen Wohnung ziehen werde usw.

Als ich mich vor meinen Freunden geoutet habe, bekam ich positive Reaktionen, womit ich nie gerechnet habe. Ich dachte, es wird wieder diskutiert, ist aber nichts passiert. Zwar glaubt eine Freundin von mir nicht wirklich an diese Orientierung, aber das ist ihre Sache und das respektiere ich auch. Nur vor meiner Familie habe ich Angst, weil sie auch nie daran glauben und es nicht einsehen können, dass jeder sein eigenes Individuum ist.
Am Endeffekt bin ich immerhin dieselbe, die ich vorher war und nachher sein werde. Ich bin immer noch dieselbe alte Menna.

So yeah, that's me. Welcome to my life as an asexual human being! 💘
(Oh, du hast es doch bis zum Ende durchgehalten! Yeey! 😊🎉)

🌸🌸🌸🌸

Das war mein Beitrag über mein Coming Out. Ich hoffe, ich habe euch nicht allzu sehr Angst ein gejagt oder sonst was. 
Sobald ich mich auf meine Uploadtage geeinigt habe, melde ich mich. 
Bis dann!

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25 Gedanken

  1. Hey! Toll geschrieben! Ich würde ja sagen Hut ab oder sowas... aber wofür? Du benennst dich ja nicht dazu, etwas schlimmes getan zu haben oder so! DU BIST EINFACH DU UND STEHST DAZU! FIND ICH GUT! KLAR GIBT ES IMMER IRGENDWELCHE (ENTSCHULDIGT BITTE) DEPPEN, DIE MEINEN *PFUI* RUFEN ZU MÜSSEN! ABER IN DEINEM FALL WÜSSTE ICH NICHT, WOFÜR!

    DU BIST KLASSE!
    LG TINE VON https://frauensache.wordpress.com

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  2. Sehr schöner Beitrag! Ich finde es mutig von dir so offen darüber zu sprechen und ich finde die Welt sollte noch viel offener mit solchen Themen umgehen schön dass dich zu mindest die meisten deiner Freunde unterstützen :) Sei du selbst

    Liebe Grüße Shirin

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  3. Auch ich finde es mutig von dir, darüber zu schreiben. Schließe mich da absolut den anderen Kommentatorinnen an. Wenn es dir gut damit geht, dann sei einfach so - du musst dich nicht dafür rechtfertigen :)
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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    1. Danke dir! Und ja, mir geht's viel besser und fühle mich auch frei wie ein Vogel, der aus seinem Käfig fliegt :D 😘

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  4. wow echt toll du dazu stehst und mutig das du darüber schreibst :)
    wenn es dir damit gut geht he dann ist es doch perfekt :)
    glg katy

    www.lakatyfox.com

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  5. Hut ab dazu und das du ehrlich zu dir selbst bist und das auch "hinaus schreist" in dem Sinne. Da habe ich sehr großen Respekt vor und da können sich viele eine Scheibe von abschneiden. Finde ich große Klasse.
    LG Nadine von htpp://naddisblog.de

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  6. Hi Menna,
    Hut ab vor dem Mut, hier darüber zu schreiben. Ich finde es auch toll, dass dein Freundeskreis positiv reagiert hat. In solchen Situationen erkennt man immer die wahren Freunde.
    LG Melli

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    1. Merci! Ja, das stimmt. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, solche Freunde zu haben :) 💜💜

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  7. Sehr toller Beitrag und natürlich wunderbar, dass deine Freunde da auch so positiv reagiert haben (was ja auch sehr für die Freundschaften spricht) ♥

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    1. Dankeschön, wie lieb von dir! Das bedeutet mir sehr viel. :) 🙈💕

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  8. Hallo :)
    Ich selbst bin auch asexuell und habe schon oft zu hören bekommen, dass ich einfach noch nicht mit dem richtigen Partner zusammen war. Mittlerweile bin ich mir jedoch ziemlich sicher, dass ich wenn nur noch asexuelle Partner haben möchte.
    Mich freut es auf jeden Fall für dich, dass deine Freunde so positiv darauf reagieren :) Solche Freunde sind wirklich viel wert, da manche Asexualität leider absolut gar nicht verstehen wollen.
    Viele liebe Grüße

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  9. Ich fand es interessant, Deinen Artikel zu lesen und mehr über Dich zu erfahren. Bleib wie Du bist! Alles Gute für Dich.

    ♥liche Grüße
    Lenchen

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  10. Interessanter Post, bleib immer du selbst :)
    grüße Yulice - https://officialfuchsmaedchen.blogspot.de/

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  11. Hallo,
    ich denke es ist das Wichtigste, immer zu sich selbst zu stehen. Egal, wie das Umfeld reagiert. Ist leicht gesagt, ich weiß - aber nur selbst weiß man, wie man leben möchte.
    Liebe Grüße, Lisa

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    1. Du hast recht und ich stimme dir voll und ganz zu! :)

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  12. Hi
    Ein sehr guter und vor allem mutiger Beitrag! Ich persönlich finde es überhaupt nicht schlimm, asexuell zu sein. Hauptsache es stimmt für dich und darauf kommt es an!
    Liebe Grüsse
    Michelle

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  13. Ich bin ja gespannt, ob sich das nochmal bei Dir ändert. Du bist ja noch relativ jung und mein weiß ja nie. Habe auch schon so viele Menschen kennengelernt, die sich ganz plötzlich zum anderen Geschlecht hingezogen gefühlt haben. Aber ich finde es gut, wenn Du zu Dir stehst. Das ist das wichtigste :)
    Lieben Gruß
    Jil von http://jilsblog.com

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    1. Das glaub ich kaum, aber das hat noch Zeit :D
      Danke, Jil! 💕

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