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Sonntag, Januar 08, 2017



Ich wiederhole mich ungern, aber das Jahr 2016 ist endlich Geschichte. Es gab Höhen und Tiefen, ich habe viel aus diesem Jahr gelernt und bedanke mich auch dafür. Mir fällt auf, dass viele Menschen froh sind, das Jahr hinter sich gebracht zu haben. 

Jedes Jahr, wenn die letzten Tage vorbei sind, kommt die Zeit der erheblichen Jahresrückblicke. Im Internet oder Fernsehen wird viel berichtet und dabei bewertet, was gut oder schlecht im vergangenen Jahr gelaufen ist.

Auch wir machen uns Gedanken darüber. Wir beginnen zu reflektieren:

Fazit:

Was ist gut gelaufen? Welches Ereignis war nicht so toll? Welcher der Jahresvorsätze habe ich mir vorgenommen, aber nicht erfüllt? Was wollte ich alles planen?

Wenn ich an meine Jahresvorsätze denke, was aus Sport treiben, gesünder ernähren und auf meine Psyche aufpassen bestand, habe ich sie nicht ausreichend erfüllt: Ich habe über 52 Pizzen gegessen, etwas zugenommen und alles andere, was ich erreichen wollte, habe ich aufgegeben. Ob in der Schule oder Alltag.

Außerdem habe ich es geschafft, fast die 100€ zu sparen. Vielleicht sogar mehr, um mir was Vernünftiges zu kaufen oder um mir eine kleine Belohnung zu erstatten, wenn ich hart gearbeitet habe. Ich habe mir bis jetzt eine Fujifilm Instax Mini 8 Kamera, ich nenne sie die "Tumblr-Kamera", kaufen wollen, aber ich habe natürlich das Geld für sinnlosen Mist ausgegeben. Zum Beispiel wenn ich einen langen Tag hatte und nichts zum Essen dabei hatte.


Jetzt ist Durchhalten angesagt!


Sogar das Motto "New year, new me" wird oft unterschätzt. Es folgen Recherchen von gesunden Rezepten, damit man nicht auf dumme Ideen kommt, sich einen Döner zu holen, Anmeldungen in Fitnessstudios, To-Do-Listen, um produktiv in den Tag zu starten und die Aufgaben effizient zu erfüllen und so weiter. Man ist aufgedreht und möchte sie alle erfüllen, damit es ja klappt. Man will sich verändern. Aber ist das so?

Folgen: Selbstzweifel und Schuldgefühle


Naja, in den ersten Wochen läuft es prima: Man ist mindestens zwei bis drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio gegangen, bei der Ernährung gibt es nichts zu beschweren. Schön und gut. Aber dann kommt der verfluchte Tag, an dem du in der Schule, Uni oder Arbeit gestresst bist. Du kommst nach Hause, verkriechst dich unter einer Decke, hast keine Lust zu kochen und bestellst dir stattdessen eine Schachtel Pizza. Oder vielleicht zwei, drei, 27! Und dann wunderst du dich, dass du pleite bist..

Du hast etwas zugenommen, fühlst dich unsicher und hasst dich jeden Tag mehr als gewohnt. Jetzt wo du Zeit hast, greifst du nach einer Zeitschrift und suchst wahrscheinlich nach neuen Rezepten, die du probieren möchtest. Plötzlich tauchen Seiten auf, wo Models, Schauspieler etc. oben sind und fängst an, dich zu vergleichen. "Was habe ich, was sie nicht haben?", fragst du dich nun, Gedanken machend vor deinem Spiegel. Du begibst dich nun ins Badezimmer und stellst dich auf die Waage. Fünf Kilo zugenommen, toll! Was nun? Du bist enttäuscht von dir, weil du deine Vorsätze gebrochen hast. Schon wieder. Jetzt versuchst du es noch einmal, nur mit wenig Freude, weil du wegen der Tat frustriert bist. Du siehst dich gezwungen, regelmäßig Sport zu machen, wirst immer unmotivierter und schließlich macht es keinen Spaß mehr. Anstatt auf der Sofa zu sitzen, nichts zu machen und alles über den Haufen wirfst, rate ich dir folgendes: "Mach das, worauf du wirklich Lust hast und es wird dir besser gehen!"

Begib dich auf die Suche nach deinem neuen Ich!

Aber wie komme ich aus diesem Teufelskreis?

Ich geb's zu: Es ist leichter gesagt als getan und aller Anfang ist schwer, aber solang man kämpft, egal was kommen mag, und niemals aufgibt, wird es dir leichter fallen, deine Zeile, Träume, Wünsche zu erfüllen. Unmöglich ist es dann, wenn du von heute auf morgen auf einmal ein komplett anderer Mensch bist, der viel besser ist als den altes Ich. Im Gegenteil, es braucht seine Zeit!

Aber irgendwie möchte ich mein Verhalten ersetzen. Nur wie? Wodurch? Hä?

Bestes Beispiel: Sport. Hast du dich vor Kurzem mit deinen Eltern, Freunden, deinem Partner oder deinem Lehrer gestritten oder ist dir etwas passiert, worauf du traurig oder einfach wütend bist (Prüfung verhauen, Bewerbungsgespräch verlief anders als erwartet,...) und du am liebsten weinen und dich mit Schokolade vollstopfen möchtest, dann muss ich leider enttäuschen: Das wird nicht besser. Mache Sport! Denn Sport ist eine der vielen Alternativen, deinen Kopf frei zu bekommen und du siehst somit alles positiver. Es gibt andere Möglichkeiten: Spaziergänge, Musik hören, zeichnen, Songs/Gedichte schreiben, mit Freunden treffen,... deine Sache, nur mache das, was dic glücklich macht. Dadurch hast du nicht nur auf deinen Körper geachtet, sondern auch neue Hobbys gefunden. Ist das dein Jahresvorsatz? Herzlichen Glückwunsch! Du hast was gemeistert!

Sois fort/e!


Mach dich frei von Jahresvorsätzen! Lege dir Grundprinzipien an, eine Bucket-List sozusagen. Seid nicht harsch zu euch, wenn ich eine Aufgabe nicht erfüllt habt! Du kannst jede Sekunde, Minute, Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat der Beste sein! Glaub an dich!

Viel Erfolg wünscht dir

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2 Gedanken

  1. Super Beitrag!
    Vielen Dank, ich werde diesen auf jedenfall weiterempfehlen ☺️
    Liebe Grüße,
    Fabian

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