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Dienstag, Januar 31, 2017


Super! Noch eine Frage, bei der ich viel nachdenken muss! Es fühlt sich so an, als würde ich nicht wissen, wer ich eigentlich bin.

Aber wenn ich es mir recht überlege, fällt mir als Einziges die Phase ein, wo mir alles egal war. Die Phase, wo ich alle zehn Minuten keine Panikattacken hatte. Man muss sich das so vorstellen: Ein kleines Kind, das sagen wir mal drei oder vier Jahre als ist, geht eigentlich nur in den Kindergarten, um seinen Spaß zu haben. Es rechnet nicht, es lernt nicht das Lesen und Schreiben etc. Danach geht es in die Schule, aber es fängt ja alles harmlos an. Und im Gegensatz zu einer Schülerin, die dieses Jahr ihren Abschluss hat, muss sie nur lernen, lernen, lernen, bis der Kopf ausgebrannt ist. Sie hat nicht einmal an Wochenenden Zeit, um mit ihren Freunden auszugehen. Sobald eine Prüfung ansteht, hat sie das Gefühl zu weinen, erbrechen oder sich in einer Art und Weise zu verletzen. Das ist ja wie damals in China vor der Kulturrevolution Mao-Zedongs im Jahr 1966, wo die Familienstruktur aufgelöst wird, man in einem Heim gesteckt und erzogen wird, und es kein Privatleben gab. (Hoppla, da habe ich genug vom Geschichtsunterricht mitgenommen 😅)

Ähnlich sehne ich mich nach der Zeit, in der ich wenig bis gar keine Verantwortung übernehmen musste. Sobald es mir nicht gut ging, sei es körperlich oder psychisch, hatte mich meiner Mutter mitgenommen und wir sind direkt zum Arzt hingegangen. Ich musste nicht einmal mit ihnen reden, wie super! Jetzt habe ich soziale Phobien, kein Plan wieso. Ich traue mich nicht mal zu einem Psychotherapeuten zu gehen, falls ich weder mit meiner Familie, noch mit meinen Freunden über meine Probleme sprechen kann.

Wonach ich mich noch sehne ist, dass mir mein Äußeres damals ziemlich egal war. Wichtig war mir nur, dass ich gesund bin, zwei Arme, Beine, Augen, Ohren, Gehirnhälften etc. habe, wenn ihr versteht, was ich meine. Jetzt gibt es eine Art Vorgabe, wie man der Gesellschaft anpassen sollte? Wir sollen alles sein, nur nicht wir selbst? Sei schön, straight, nicht unterernährt! Hab keine pinke Haare, Piercins, Tattoos,..! Nein, nicht mir mir!! Ich wünschte nur, es wäre ziemlich einfach, auf die Meinungen anderer draufzupfeifen, aber es ist nicht leicht. Passend dazu habe ich den Song "A brain-washed generation" geschrieben. Falls es euch interessiert, könnt ihr gerne mal draufklicken und euch den Songtext durchlesen. Hören kann man meine Songs allerdings nicht. 😔


Wonach seht ihr euch denn so? Schreibt's in die Kommentare. 🌸

👇  Wonach meine Bloggerfreunde sich sehnen, erfahrt ihr hier:

Denise von Seele's Welt
Benni von listen by Lenni
Kathrin von Seven & Stories

Samira von Booklover & Dreamcatcher 
Jessica von lost in fairytales

Theresa von Booklove.



Morgen lernt ihr meine drei Bücher aus meinem Regal kennen. Hier, auf meinem Blog. Bis dann! 💕

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1 Gedanken

  1. Ich glaube ich unterschreibe deinen Text fast und sehne mich nach ein bisschen Ruhe. Ruhe im Kopf, Ruhe in meinem Umfeld und auch für die Zukunft. Für alle anderen.. einfach mal durchatmen. Das wäre schön. :)

    Liebe Grüße
    Sarah

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