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Mittwoch, Januar 25, 2017


Hallo und Bienvenue zum 17. Teil der 30 Days Of Me Challenge. Es tut mir leid, dass ich in letzter zeit auf meinem Blog relativ abwesend war. Der Grund dafür war, dass ich sowohl krank *Grippenwelle juhu 😒* und dennoch teilweise überfordert bin, aber auch weil ich zwei Aufgaben auf meinem Instagram beigetragen habe (ist unten alles verlinkt). Bevor ich verrate, mit wem ich gerne mein Leben tauschen würde und warum, möchte ich mich für eure Feedbacks an meinem letzten Blogeintrag bedanken, die ich in meinem Freundeskreis erhalten habe! Love you guys!!💙

Die Frage, mit wem ich für einen Tag mein Leben tauschen könnte, stelle ich mir jedes Mal. Genauso wie was der Sinn des Lebens wäre, warum der Himmel blau, die Banane krumm ist oder was mir mir für philosophische Fragen in den Sinn kommen. Allerdings habe ich bis jetzt keine (konkrete) Antwort gefunden. Ich weiß, ich sollte nicht an die Vergangenheit denken und es stattdessen sein lassen und lieber nach vorne schauen, aber mir ist eine spezielle Person eingefallen, mit der ich gerne für 24 Stunden mein Leben tauschen würde. Eigentlich habe ich mir gewünscht, mit ein paar meinen Freunden das zu tun, nur weil sie sportlich aussehen, eine traumhafte Figur haben, intelligent sind etc. oder mit Prominenten, die sehr erfolgreich sind.


Aber wenn ich den Grund mit einer Story verknüpfen darf (ich versuche nicht ins Detail zu gehen), wird die Person mein Theaterlehrer (ich sage eher Regisseur dazu) sein, der gleich Psychotherapeut an meiner Schule ist. Wer's glaubt...

Jetzt werde ich auch noch frech, aber das wollte ich nicht, aber wenn ihr die Geschichte hinter dem ganzen Gefühlschaos kennt, die ich heute erzählen werde, dann werdet ihr wissen, was ich meine.

Als wir noch Kinder waren, haben wir sicher alle davon geträumt, auf irgendeiner Art und Weise berühmt zu werden, sei es im Schauspiel-, oder in anderen Bereichen. Nur schade, dass es in Wien wenige bis keine Schauspielschulen gibt, wenn man sie seine Träume nicht erfüllen kann. Und so ging es mir auch. Ich war das schüchternstes Mädchen auf der ganzen Welt, habe mich wegen jeder Unsicher geplagt, aber habe ich oft gewünscht, jemals auf der Bühne zu stehen und es den Leuten zu zeigen, wer das Zeug zum Selbstbewusstsein hat. 


Meine ersten Monaten habe ich mit Workshops in einem österreichischen Nationaltheater sowie in einem der größten Sprechtheater Europas verbracht: Dem Burgtheater. Wir haben uns auf anstehende Projekte/Stücke vorbereitet, indem wir Choreografien erarbeitet haben, unsere Sprache und Artikulation verbessern und es gab mehr Miteinander statt Gegeneinander. Es hat mir Spaß gemacht. Ich habe meine meine Wahl für mein Wahlpflichtfach Theater/Darstellendes Spiel nicht bereut.


Leider wurde es mir zu viel und ich wünschte, ich könnte aus diesem Teufelskreis hieraus kommen, aber es war unmöglich. Ich war auch von der Schule überfordert, weil diese Kombination nicht gepasst hat, als hätte man die größte Modekatastrophe erlebt, oder Sonstiges. Das Problem war, ich war zu feige, ein Geständnis zu machen, weil ich vielleicht das Gefühl hatte, dass mich mein Lehrer/Regisseur/Psychotherapeut anschreien würde. Ich kann es verstehen, wenn man alle Probleme auf einmal lösen muss, obwohl es nicht funktioniert, weil wir ja keine Übermenschen sind, aber was das Anschreien betrifft: Da bin ich einer der sensibelsten Personen, noch sensibler als ein Kind, das es ihm sogar egal sein kann. "Aber nein, er mag mich viel zu sehr", dachte ich, "das würde er nicht machen." Trotzdem habe ich es nicht getan. Stattdessen bin ich nach den harten Proben - sprich Open Ends, Generalproben etc. - nach Hause in meinem Zimmer bis zum Geht-Nicht-Mehr gerannt, bin zusammengebrochen, habe geweint. Sogar in meinem Schlaf habe ich geschluchzt und habe mir gewünscht, nie wieder aufstehen zu können. 


Als ich es ihm endlich gesagt habe, dass ich nicht mehr kann und ich mich vom Wahlpflichtfach abmelden möchte, war ich froh, wie er mich nicht angeschrien hat, aber zur selben Zeit hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen und Schuldgefühle, wie er entsetzt und traurig war. 


Ich möchte diese Story einfach abschließen und meinen Grund nochmal zusammenfassen: Der Grund, warum ich für einen Tag mit meinem Schulregisseur mein Leben tauschen würde ist, damit ihm die Augen aufgemacht wird, dass Schule und Theater eine riesige Herausforderung sein kann und es nicht so einfach ist wie es scheint. Ich hab nichts gegen die Person selber oder dieses Spezialgebiet, aber ich finde, dass die Schule einem weiterhelfen kann und somit wichtiger ist. Man könnte zum Beispiel im Sommer, oder wann auch immer man Zeit hat, nach Theaterclubs suchen und beitreten. Oder wenn man sich das richtig überlegt, könnte man auch an einer Universität das Fach studieren. 


Trotzdem bin ich für die schöne Zeit im Schultheater dankbar! 


👇  Mit wem meine Bloggerfreunde für einen Tag ihr Leben tauschen könnten und warum, erfahrt ihr hier:

Denise von Seele's Welt
Benni von listen by Lenni
Kathrin von Seven & Stories

Samira von Booklover & Dreamcatcher 
Jessica von lost in fairytales

Theresa von Booklove.



Was sind meine Pläne, Träume und Ziele? Das erfahrt ihr morgen auf meinem Blog. Bis dann! 💕
PS: Schade, dass Anna-Bianca und Katy die Challenge abgebrochen haben. Es würde halb so viel Spaß machen. 😔

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